Pressemitteilungen

Erweiterung des Leistungsspektrums: Kostenfreie Erstberatung für Mitglieder nun auch im Bereich Datenschutz möglich

Erweiterung des Leistungsspektrums: Kostenfreie Erstberatung für Mitglieder nun auch im Bereich Datenschutz möglich

Die bereits fest etablierte Rechts- und Steuerberatung der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e.V. (BDMV) erfreut sich bei den Mitgliedern großer Beliebtheit. IM Rahmen einer kostenfreien Erstberatung können nun auch Fragen zum Thema Datenschutz gestellt werden.

Vereine kämpfen immer mehr mit den komplizierten Rechts- und Steuervorschriften. Da auch die Anforderungen in Sachen Datenschutz stetig wachsen, wurde das Leistungsspektrum nun um eine kostenfreie Erstberatung im Bereich Datenschutz erweitert. Die BDMV bietet den Mitgliedsverbänden und -vereinen daher als kostenlose Service-Leistung eine Steuerberatung, eine Rechtsberatung und eine Beratung rund um das Thema Datenschutz an.

Bei Fragen zu juristischen Themen – wie zum Beispiel Themen im Satzungs- oder Arbeitsrecht, Verfahrensfragen oder Fragen im Sozialversicherungsrecht –, steuerlichen Fragen – wie zum Beispiel Fragen zum Zweckbetrieb und der Gemeinnützigkeit – oder im Themenbereich Datenschutz, kann dieses Thema über das Kontaktformular auf der Homepage der BDMV geschildert und bei uns eingereicht werden: https://www.bdmv.de/de/beratung/

Die Punkte klären wir dann mit einem Rechtsanwalt, einem Steuerberater oder unserem Datenschutzbeauftragten, der im Rahmen eine kostenfreien Erstberatung eine kurze Stellungnahme abgibt.

Für die Inanspruchnahme der Beratung benötigen wir aktuelle Kontaktdaten sowie die Angabe der offiziellen BDMV-Vereinsnummer (ComMusic-Nr., zum Beispiel 12345A123).

Fachbereich EDV/Neue Medien der BDMV wählt neues Leitungs-team

Fachbereich EDV/Neue Medien der BDMV wählt neues Leitungs-team

Bei den letzten regulären Wahlen der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e.V. (BDMV) im Oktober 2020 konnte die Leitung des Fachbereichs EDV/Neue Medien nicht neu besetzt werden. Nach Gesprächen zur Umstrukturierung des Fachbereichs konnte nun bei einer digitalen Sitzung ein neues Leitungsteam vom Fachbereich vorgeschlagen werden.

Eine Aufarbeitung der Aufgaben des Fachbereichs sollte der Tatsache Rechnung tragen, dass sich zunächst keine Person bereiterklärte, die Nachfolge von Prof. Dr. Hubert Kempter anzutreten, der nach 20 Jahren als EDV-Beauftragter bzw. als Vorsitzender des Fachbereichs sein Amt bei der BDMV niederlegte. In Zukunft sollen allgemeine und spezifische das Verbandsprogramm ComMusic betreffende Themen getrennt voneinander besprochen werden. So soll der Fachbereich gleichzeitig einem größeren Personenkreis gegenüber geöffnet und die Entwicklung des verbandseigenen Programms ComMusic gezielt vorangetrieben werden. In den Sitzungen des Fachbereichs EDV/Neue Medien wird dann ein Bericht über die Entwicklungen des Programms informieren, sodass eine Verzahnung der beiden Arbeitsbereiche weiterhin gegeben ist.

Der Fachbereich wählte Jörg Holland-Moritz vom Landesmusikverband Nordrhein-Westfalen einstimmig zum neuen designierten Leiter des Fachbereichs, der nun bei der nächsten Vollversammlung zur Wahl vorgeschlagen wurde. Als Stellvertreter stellte sich Olaf Bräutigam vom Volksmusikerbund Nordrhein-Westfalen zur Wahl, was vom Fachbereich mehrheitlich bestätigt wurde.

Herr Holland-Moritz, wir gratulieren Ihnen zur Wahl als designierter Vorsitzender des Fachbereichs EDV/Neue Medien. Es liegt eine große Aufgabe vor Ihnen, worin liegt hier der Reiz für Sie und was werden Sie als erstes angehen?
Holland-Moritz: Zunächst darf ich mich für das Vertrauen bedanken, ich war schon als Stellvertreter im Fachbereich tätig und sehe die Leitung nun als neue Herausforderung. In meinen Augen ist es Aufgabe der BDMV als Dachverband, aktuelle auch der Digitalisierung geschuldete Themen aufzugreifen und den Mitgliedsverbänden näher zu bringen. Mit der Durchführung einer digitalen Sitzung sind wir inzwischen alle einigermaßen vertraut, in Zukunft werden uns aber immer mehr solche Fragen beschäftigen, zum Beispiel die Frage nach der Durchführbarkeit von digitalen Wahlen oder online Proben. Hier sehe ich es als Aufgabe des Fachbereichs, Marktanalysen durchzuführen und Empfehlungen zu geben, die den Mitgliedsverbänden der BDMV als Entscheidungshilfe dienen können.

An Ihrer Seite steht nun Olaf Bräutigam. Herr Bräutigam, was hat Sie dazu bewegt, sich spontan als Stellvertreter vorzuschlagen?
Bräutigam: Die Bandbreite der zu bearbeitenden Themen ist sehr breit und kaum von einer Person abzudecken. Hinzukommt, dass es Teilnehmer im Fachbereich gibt, die sich eine Fokussierung auf ComMusic wünschen, andere hingegen lieber die von Jörg Holland-Moritz angesprochenen Themen vertiefen möchten. Ich habe in der Sitzung gemerkt, dass bei mir der Schwerpunkt auf der Entwicklung des Verbandsprogrammes ComMusic aufgrund der langjährigen Erfahrung in der Arbeit mit dem Programm läge, und dass dies eine wunderbare Ergänzung zu Jörg Holland-Moritz sein könnte.  So können wir die Sitzungen thematisch aufteilen, und das große Aufgabenfeld auf zwei Schultern verteilen.

Die BDMV gratuliert dem neuen Leitungsteam ganz herzlich und wünscht gutes Gelingen bei der Bewältigung der vor ihnen liegenden Aufgaben.

Hintergründe zu den Gebührenbescheiden des Bundesanzeiger Verlags für die Führung im Transparenzregister

Hintergründe zu den Gebührenbescheiden des Bundesanzeiger Verlags für die Führung im Transparenzregister

Bereits im Jahr 2019 erhielten einige Vereine vom Bundesanzeiger Verlag eine Rechnung für die Führung des Transparenzregisters über eine pauschale Jahresgebühr von 2,50 Euro (zzgl. Mehrwertsteuer). Im Januar 2020 wurde kommuniziert, dass die Eintragung im Transparenzregister für Vereine von nun an gebührenfrei und automatisiert ablaufe. Doch nun liegen bei vielen Vereinen Gebührenbescheide im Briefkasten. Die Geschäftsführerin der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e.V. (BDMV), Anita Huhn, klärt auf:

Nachdem im Jahr 2019 Rechnungen des Bundesanzeiger Verlags an Vereine versendet wurden, haben wir uns als Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e.V. gemeinsam mit dem Präsidenten Paul Lehrieder MdB für eine bürokratiearme Lösung stark gemacht. Paul Lehrieder betont: „Es ist dringend notwendig, hier eine Erleichterung zu erringen, wir werden weiter nach einer Lösung suchen, um die bürokratischen Hürden im Ehrenamt abzubauen.“

Wir konnten schon am Jahresende 2019 die gute Nachricht mitteilen: Gemeinnützige Vereine (steuerbegünstigte Zwecke im Sinne der §§ 52 bis 54 der Abgabenordnung) können ab dem Jahr 2020 davon befreit werden, Gebühren für die Führung des Transparenzregisters an die Bundesanzeiger Verlag GmbH zu zahlen, die hierfür nötige Gesetzesänderung wurde inzwischen beschlossen.

Die von uns gewünschte bürokratiearme Lösung wird allerdings voraussichtlich erst ab 2025 realisiert sein, bis dahin ist es notwendig, dass Vereine die Befreiung der Gebühren aktiv beantragen. Hierzu hatten wir bereits im vergangenen Jahr eine Information sowie eine Anleitung bereitgestellt.

Das Transparenzregister erhält durch das Vereinsregister nur Indexdaten (Vereinsname, Sitz, Vorstände inkl. Anschriften). Die Informationen zur Gemeinnützigkeit liegen bei den Finanzämtern. Der Bund arbeitet daran, bis zum Jahr 2025 ein Gemeinnützigkeitsregister aufzubauen. Sobald dieses existiert, wäre ein automatischer Abgleich mit dem Transparenzregister und eine automatische Gebührenbefreiung möglich.

Bis dahin gibt es für Vereine drei Varianten:

1. Der Verein zahlt eine jährliche Gebühr (für das Jahr 2020:  4,80 EUR)

2. Der Verein stellt einen elektronischen Antrag auf Befreiung

3. Der Verein erteilt einem Dachverband eine Vollmacht, ihn in diesem Fall zu vertreten.

Im Fall von Variante 2 muss die Gebührenbefreiung aktiv beantragt werden. Die Befreiung kann für diejenigen Gebührenjahre, für die ein steuerbegünstigter Zweck nachgewiesen wird, beantragt werden. Das heißt: Wenn der Freistellungsbescheid von 2021 bis 2023 reicht, kann auch die Befreiung für diesen Zeitraum beantragt werden. Der Antrag auf Befreiung muss demnach nicht jährlich gestellt werden, sondern gilt für die gesamte Laufzeit des Freistellungsbescheids. Da der Freistellungsbescheid für die Zukunft immer nur vorläufig gilt, muss am Ende der Laufzeit ein aktualisierter Freistellungsbescheid nachgereicht werden.

Eine rückwirkende Befreiung ist nur für das Jahr der Antragsstellung möglich, und die Befreiung konnte frühestens ab 2020 beantragt werden.

Welche Unterlagen dem Antrag beigelegt werden müssen, erfahren Sie auf der Homepage der BDMV unter: https://www.bdmv.de/de/transparenzregister/. Hier haben wir auch ein Musteranschreiben bereitgestellt, welches für die Beantragung der Befreiung genutzt werden kann.

Nach § 4 Abs. 1 S. 1 Transparenzregistergebührenverordnung (TrGebV) kann ein Antrag auf Gebührenbefreiung nur in einer von der registerführenden Stelle vorgegebenen elektronischen Form gestellt werden. Hierzu muss die registerführende Stelle entweder eine Möglichkeit der Antragstellung per E-Mail oder über die Internetseite des Transparenzregisters zur Verfügung stellen. Bei Übermittlung per E-Mail kann folgende E-Mail-Adresse genutzt werden: gebuehrenbefreiung@transparenzregister.de.

Im Falle von Variante 3 kann ein Dachverband die Gebühren für alle Mitglieder übernehmen und/oder einen Sammelantrag auf Befreiung stellen, auch bei einem Sammelantrag werden aber die bereits bei Variante 2 notwendigen Unterlagen wie die Freistellungsbescheide der Vereine sowie zusätzlich eine Vollmacht jedes Vereins benötigt. Aus diesen Gründen wurde bislang kein Sammelantrag beantragt, wir arbeiten aber derzeit gemeinsam mit dem Bundesmusikverband Chor und Orchester e.V. daran, ein gangbares Verfahren für die Dachverbände der Amateurmusik aufzubauen.

Hilfen für Musikvereine - Bundesvereinigung Deutscher Musikver-bände e.V. und SV SparkassenVersicherung schnüren Maßnahmenpaket als Corona-Hilfe für Musikvereine

Hilfen für Musikvereine – Bundesvereinigung Deutscher Musikver-bände e.V. und SV SparkassenVersicherung schnüren Maßnahmenpaket als Corona-Hilfe für Musikvereine

Vereine mussten im letzten Jahr hohe wirtschaftliche Einbußen erfahren, die Reserven und Rücklagen sind vielerorts aufgebraucht, da die Einnahmen von ausgefallenen Konzerten, Events und privaten Feiern fehlen. Damit ist inzwischen die Existenz vieler Vereine bedroht. Die Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e.V. und die SV SparkassenVersicherung haben daher nun ein umfangreiches Maßnahmen-Paket geschnürt.

Bereits im letzten Frühjahr hat die Geschäftsführerin der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e.V. Anita Huhn daher das Gespräch mit der SV SparkassenVersicherung gesucht, um zu klären, ob eine Reduzierung der Versicherungsbeiträge aufgrund der pandemischen Lage denkbar ist. Erfreulicherweise konnten wir umgehend eine erste Corona-Sofortmaßnahme vermelden: Für das Versicherungsjahr 2020 wurde für die Vereine, die alle Veranstaltungen mit Zusatzrisiken („Art. 4“) versichert haben, nicht der aktuelle Beitrag von 182,40 EUR, sondern nur der Aktionsbeitrag von 127,70 EUR, erhoben und der Aktionszeitraum verlängert. Schon mit der Verlängerung der Umstellungsaktion und der Beitragsreduzierung konnte frühzeitig ein Zeichen in dieser Krisenzeit gesetzt werden.

Seitdem stehen BDMV und SV SparkassenVersicherung in engem Austausch, um auch die weiteren Beiträge an die gegebene Situation anzupassen. Im Rahmen des jährlich stattfindenden Jahresgesprächs zwischen der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e.V. und der SV SparkassenVersicherung konnten schließlich weitere Entlastungen für die Mitgliedsvereine /-verbände errungen werden: Es konnte ein umfangreiches Maßnahmen-Paket geschnürt werden, welches aus einer Kombination von Beitragsersparnis und Leistungsverbesserung besteht. Im Einzelnen wurden folgende Maßnahmen getroffen:

Der bereits im Jahr 2020 reduzierte Beitrag für Vereine, die alle Veranstaltungen mit Zusatzrisiken („Art. 4“) versichert haben, wird auch im Jahr 2021 beibehalten. Sofern sich die pandemische Situation bis in den Mai verlängert und nach wie vor keine größeren Veranstaltungen möglich sind, werden darüber hinaus alle Beitragsanteile des Veranstalter-Bausteins („Art. 1-Art. 4“) im Jahr 2021 um 25% reduziert. Dabei gilt die Reduzierung auch auf den Aktionsbeitrag von 127,70 EUR, der sich damit auf 95,00 EUR reduziert. Die Reduzierung würde dann bei der Jahresrechnung 2021 berücksichtigt.

Weitere Überlegungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie zielten darauf ab, die schon lange nicht mehr zeitgemäßen Versicherungssummen in der Unfallversicherung anzupassen. Statt der bislang vorhandenen fünf Kombinationen werden ab 2021 nur noch drei Summen-Kombinationen angeboten: Basis – Top – Premium. Die versicherten Vereine erhalten automatisch die höheren Versicherungssummen zum bisherigen Beitrag bzw. die Versicherungssummen der bisherigen Kombination ´E´ zum günstigeren Beitrag. Neben den aktiven Mitgliedern der versicherten Vereine gelten die höheren Versicherungssummen auch für die Helfer bei Veranstaltungen. Das gilt in gleichem Maße auch für ehrenamtliche und teilweise Vereinsfremde, die im Auftrag des versicherten Vereins tätig sind. Im Ergebnis profitieren alle Vereine von zum Teil deutlich verbesserten Leistungen.

Bisher wählbare Versicherungssummen:

Neue Versicherungssummen-Kombinationen:

Zusätzlich haben die Landesverbände, deren Mitgliedsvereine einen Jahresbeitrag von mehr als 10.000 EUR in den Haftpflicht- und Unfall-Rahmenvertrag einbringen, eine direkte Spende (Corona Notfallhilfe) erhalten. Für die anderen Landesverbände erhielt die BDMV einen gesonderten Spendenbetrag, mit dem nun auch die restlichen Verbände unterstützt werden.  

Im Bereich Dienstreisekasko-Versicherung wird dem Fakt Rechnung getragen, dass in der Folge der pandemiebedingten Einschränkungen weniger Fahrten im Auftrag und Interesse der Vereine unternommen wurden. Diesem geringeren Risiko wird in Form einer Rückvergütung an die versicherten Vereine Rechnung getragen. Die Rückvergütung für das Jahr 2020 erhält jeder Verein als Beitragsreduzierung mit der Jahresrechnung 2021. Der Jahresbeitrag 2021 wird folglich für die Vereine, die den Vertrag auch bereits in 2020 hatten, um 25 % reduziert.

Die Maßnahmen nochmals im Überblick:

  • Corona-Sofortmaßnahme durch Reduzierung des „Veranstalter-Beitrags“ Art 4 (127,70 EUR anstatt 182,40 EUR) bereits für das Versicherungsjahr 2020
  • Verlängerung der Umstellungsaktion bis 31.12.2021 und mögliche Reduzierung des „Veranstalter-Beitrags“ um weitere 25% für das Versicherungsjahr 2021 – auch für den Aktions-Beitrag von 127,70 EUR
  • Zunächst befristete beitragsneutrale Erhöhung der Versicherungssummen bzw. Beitragsreduzierung bei der Kombination ´E´ in der Unfallversicherung bis zum 31.12.2022
  • Zuwendung in Form einer Spende an die größeren Landesverbände, um Vereine zu unterstützen oder gar durch Corona entstandene Mehraufwände zu decken.
  • Beitragsreduzierung des in 2021 zu zahlenden Jahresbeitrags für den Kraftfahrt-Rahmenvertrag um 25 %

Neben den enthaltenen Leistungsverbesserungen sprechen wir von einem finanziellen Entgegenkommen in Höhe von mehr als 500.000 €. Wir freuen uns, dass uns darüber hinaus weitere Reduzierungen für das Jahr 2021 in Aussicht gestellt wurden, sofern sich die Pandemie ins Frühjahr hinaus ausdehnt.

Der Präsident der BDMV, Paul Lehrieder MdB, betont: „Dass ein so wichtiger Kooperationspartner wie die SV SparkassenVersicherung sich in dieser Zeit solidarisch mit den Verbänden und Vereinen zeigt ist ein Zeichen der Wertschätzung der Amateurmusik. Wir bedanken uns auch im Namen unserer Mitglieder für das Entgegenkommen.“

Neues Outfit für die Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e.V.

Neues Outfit für die Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e.V.

Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e.V. hat eine neue Internetpräsenz

Seit dem 1. Dezember 2020 ist es soweit – die Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e.V. präsentiert sich im Internet von einer neuen Seite. Ab sofort können Sie sich über die Serviceleistungen der BDMV informieren auf: www.bdmv.de.

Benutzerfreundliche Handhabung trifft nun auf ein klares Design. „Es war dringend notwendig, die Internetpräsenz für unsere Mitgliedsverbände so zu gestalten, dass sie sich schnell und unkompliziert informieren können und ich freue mich, dass wir es mit der neuen Homepage nun geschafft haben, die Vielzahl an Serviceleistungen übersichtlich und klar darzustellen“, so die Geschäftsführerin Anita Huhn.

Gleich auf der Startseite sind die aktuellen Themen der BDMV sowie der Mitgliedsverbände zu finden.

Die Menüführung setzt auf eine einfache Navigation und ist unterteilt in die Rubriken „Die BDMV“, Fachbereiche, Leistungen, Download und Veranstaltungen. Unter „Die BDMV“ stellen wir uns nicht nur selbst vor, sondern berichten auch über die Verbandsaufgaben, erläutern die Verbandsstruktur, stellen unsere Partner vor und listen auf, in welchen Dachverbänden und Organisationen die BDMV in Form von Mitgliedschaften vertreten ist. Der Bereich Fachbereiche stellt die vier Fachbereiche der BDMV – Blasmusik, EDV/Neue Medien, Öffentlichkeitsarbeit, Spielleutemusik – samt deren Aufgaben und den jeweiligen Leitungsteams vor. Die Rubrik Leistungen umfasst alle Serviceleistungen der BDMV, die wir unseren Mitgliedsverbänden anbieten. Im Bereich Download sind stets aktuelle Versionen von wichtigen Dokumenten wie beispielsweise den Ehrungsanträgen zu finden. Neu eingeführt wurde der Punkt Veranstaltungen. Hier werden nicht nur die Veranstaltungen der BDMV aufgelistet, auch die Landesverbände haben die Möglichkeit, hier ihre wichtigen Veranstaltungen zu kommunizieren.

Im Zuge der Umstellung der Homepage auf die neue Webadresse werden auch sämtliche E-Mail-Adressen der BDMV umgestellt. In der Regel lautet das neue Format ab sofort: vorname.nachname@bdmv.de

Paul Lehrieder MdB, Präsident der BDMV, freut sich über die neu gewonnenen Informationsmöglichkeiten: „Es ist ein enormer Gewinn in der Außendarstellung und hilft sicherlich an vielen Stellen, noch schneller an benötigte Informationen zu gelangen.“

Man sieht sich online!

Man sieht sich online!

Vollversammlung der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e.V. wählt neues Präsidium

Eigentlich war die 21. Vollversammlung mit Bundesvorstandssitzung der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e.V. (BDMV) für das Frühjahr diesen Jahres geplant, doch da machte Corona dem Verband bereits einen Strich durch die Rechnung. Nun wollten sich alle am 17. Oktober 2020 in Kassel wiedersehen, doch die erneute Zuspitzung der Corona-Pandemie führte die Verantwortlichen zu der Entscheidung, die Sitzung samt Wahlen online durchzuführen. Dies war nicht nur auf Grund des technischen Aufwandes keine einfache Entscheidung und lange wurde eine Präsenzsitzung favorisiert, doch am Ende hat Gesundheit Priorität.

So trafen sich über 70 Mitglieder des Bundesvorstandes und Delegierte der Vollversammlung aus 23 Mitgliedsverbänden sowie dem Präsidium der BDMV zur 21. Vollversammlung mit Bundesvorstandssitzung in einem digitalen Konferenzraum. Im Vorfeld war durch die Geschäftsführerin der BDMV Anita Huhn alles vorbereitet worden: Die Mitgliedsverbände mussten alle der Online-Durchführung zustimmen, juristische Fragestellungen geklärt und ein Tool angeschafft und eingerichtet werden, welches trotz fehlender persönlicher Zusammenkunft eine digitale Wahl garantieren konnte. Die Berichte der einzelnen Fachbereiche sowie alle weiteren Anlagen und Beschlussvorlagen gab es in schriftlicher Form, die Tagesordnungen konnte somit komprimierter abgearbeitet werden.

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Deutsche Meisterschaft der Spielleutemusik 01.-02.10.2022 Furth im Wald

Deutsche Meisterschaft der Spielleutemusik 01.-02.10.2022 Furth im Wald

Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e.V. und Spielmannszug Grenzfähnlein Furth im Wald unterzeichnen Vertrag

Vom 01.-02.10.2022 richtet die Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e.V. die 6. Deutsche Meisterschaft der Spielleutemusik in Furth im Wald aus. Musikalisch ist die Deutsche Meisterschaft bundesweit die leistungsstärkste Veranstaltung der Spielleutemusik.

Die Leitung des Fachbereichs Spielleutemusik der BDMV legte hierfür in Furth im Wald nun den Grundstein in Form einer feierlichen Vertragsunterzeichnung.

Gemeinsam mit einer Delegation aus Furth im Wald unter Leitung deren Erster Vorsitzender Andreas Roder konnten darüber hinaus nicht nur die Wertungsstätten besichtigt werden, sondern auch grundlegende Rahmenbedingungen abgestimmt.

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Deutsche Meisterschaft der Spielleutemusik 01.-02.10.2022 Furth im Wald - Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e.V. aktualisiert Qualifikationstermine und stellt neue Homepage vor

Deutsche Meisterschaft der Spielleutemusik 01.-02.10.2022 Furth im Wald – Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e.V. aktualisiert Qualifikationstermine und stellt neue Homepage vor

Vom 01.-02.10.2022 richtet die Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e.V. die 6. Deutsche Meisterschaft der Spielleutemusik in Furth im Wald aus. Musikalisch ist die Deutsche Meisterschaft bundesweit die leistungsstärkste Veranstaltung der Spielleutemusik.

Auf Grund der Corona-Pandemie mussten im Frühjahr dieses Jahres zahlreiche Qualifikationswettbewerbe gestrichen werden und die Vorlaufzeit für die Teilnehmenden wurde dadurch stark verkürzt. Zumindest an den für 2021 bereits angesetzten Qualifikationsterminen konnte bislang größtenteils festgehalten werden. Für weitere Interessenten zur Ausrichtung von Qualifikationsveranstaltungen empfehlen wir den Kontakt mit dem designierten Bundesmusikdirektor Spielleute Jan Schillings (schillings@bdmv-online.de).

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200 Tage im Amt – Die neue Geschäftsführerin der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e.V. zieht positive Bilanz

200 Tage im Amt – Die neue Geschäftsführerin der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e.V. zieht positive Bilanz

Die neue Geschäftsführerin der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e.V. ist am 20.02.2020 genau 200 Tage im Amt und zieht eine positive Bilanz. Im Gespräch mit der Vorsitzenden des Fachbereichs Öffentlichkeitsarbeit Silke Schulze gibt Anita Bauer einen Einblick wie ihr Start verlaufen ist und kündigt in einem Ausblick an, dass sie sich auf bisherigen Erfolgen nicht ausruhen wird sondern bereits weitere Projekte und Ziele verfolgt werden.

Frau Bauer, Sie sind seit rund einem halben Jahr die neue Geschäftsführerin der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e.V. (BDMV). Wie kamen Sie zu dieser Stelle?

Ich war sehr überrascht, als ich die Ausschreibung der Position gesehen habe, da selten Personalstellen bei Bundesverbänden zu besetzen sind. Da meine Wurzeln in der Blasmusik liegen fühlte ich mich sofort angesprochen. Nach meiner Bewerbung wurde ich zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen und bekam auch ziemlich schnell darauf eine Zusage. Ich habe gar nicht lange überlegt, sondern mich schnell bereit erklärt, die Stelle anzutreten – zwei Wochen später ging es dann auch schon los.

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Aktualisierung: Einstufung von Dirigenten und Dirigentinnen als Scheinselbstständige von der Deutschen Rentenversiche-rung nun in beiden Fällen zurückgenommen

Aktualisierung: Einstufung von Dirigenten und Dirigentinnen als Scheinselbstständige von der Deutschen Rentenversiche-rung nun in beiden Fällen zurückgenommen

Auch im zweiten Verfahren wurde zum Jahresbeginn 2020 der Statusfeststellungsbescheid von der Deutschen Rentenversicherung zurückgenommen! Bereits seit Sommer 2019 wurde die Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e.V. vermehrt mit der Thematik bzgl. der Einstufung von Dirigent*innen als Scheinselbstständige konfrontiert. Auslöser war ein Statusfeststellungsverfahren der Deutschen Rentenversicherung, welches klären sollte, ob ein Dirigent eines Musikvereines als unabhängiger Beschäftigter oder als abhängiger Beschäftigter zu bewerten ist. Dank der Initiative der BDMV e.V. und der anwaltlichen Vertretung von Herrn Jakob Molitor wurde inzwischen auch im zweiten Fall der Statusfeststellungsbescheid von der Deutschen Rentenversicherung zurückgenommen und dem Widerspruch somit in beiden Fällen stattgegeben. Beide Verfahren konnten damit zu Gunsten der Vereine beendet werden.

Am 09.09 2019 fand hierzu ein Gespräch mit der Deutschen Rentenversicherung in Berlin statt, bei dem neben dem Präsidenten der BDMV e.V. Paul Lehrieder MdB und deren Geschäftsführerin Anita Bauer auch BMCO-Präsident Benjamin Strasser MdB das Anliegen der BDMV e.V. unterstützt hatte. Nachdem die DRV dabei deutlich gemacht hat, dass sie sich hierbei auf keinerlei Zugeständnisse oder Vereinfachung einlassen und ihre Prüfkriterien nicht anpassen wird, machte die BDMV e.V. dies zu ihrem aktuell drängendsten politischen Thema. Der Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e.V. Paul Lehrieder MdB befürchtete einen Präzedenzfall mit weitreichenden Folgen für die Vereinslandschaft: „Wenn Dirigenten nicht mehr als Selbstständige gewertet werden, müssen Musikvereine hinsichtlich der Dirigenten in Zukunft als vollwertiger Arbeitgeber und nicht mehr als Auftraggeber agieren. Für die meist ehrenamtlich geführten Vereine wäre dies nicht nur eine zusätzliche administrative Herausforderung, sondern es würde auch eine enorme Kostensteigerung bedeuten.“

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