Pressemitteilungen

Bundesvereinigung blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück - Nachbericht zur Vollversammlung und Bundesvorstandssitzung der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e.V.

Bundesvereinigung blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück – Nachbericht zur Vollversammlung und Bundesvorstandssitzung der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e.V.

Nach einer pandemiebedingten Verlegung der 21. Vollversammlung mit Bundesvorstandssitzung in den Herbst des Jahres 2020 konnte die 22. Vollversammlung mit Bundesvorstandssitzung der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e.V. (BDMV) in diesem Jahr wieder traditionsgemäß im Mai in Präsenz abgehalten werden.

Nach der Begrüßung und Eröffnung der Sitzung durch den Präsidenten Paul Lehrieder MdB bat dieser die Anwesenden, sich zum Totengedenken zu erheben.

Anhaltende Corona-Pandemie
Die sich anschließenden Berichten machen deutlich, dass auch das vergangene Jahr stark von den sich laufend ändernden Corona-Auflagen geprägt war. Dennoch kann auch auf Positives zurückgeblickt werden: Präsident Paul Lehrieder MdB betont unter anderem, dass die BDMV und die SV SparkassenVersicherung das bereits in 2021 geschnürte Maßnahmen-Paket für 2022 verlängern konnten. Sämtliche Reduzierungen werden automatisch bei der Jahresrechnung 2022 berücksichtigt. Neben den enthaltenen Leistungsverbesserungen sprechen wir von einem finanziellen Entgegenkommen in Höhe von rund 340.000 €. Schatzmeisterin Ursula Anlauf hebt die Umstellungen im Finanzwesen hervor, und dass eine Aufarbeitung alter Lasten rückwirkend bis 2017 erfolgen und offene Verbindlichkeiten abgebaut werden konnten. Bundesmusikdirektor Blasmusik Heiko Schulze schaut rückblickend auf viele kreative Lösungen wie Balkonkonzerte zurück und stellvertretend für den Bundesmusikdirektor Spielleutemusik berichtet Kay Prieß über das Wiederanlaufen von Jurorenschulungen auf digitalem Weg. Der Vorsitzende des Fachbereichs Öffentlichkeitsarbeit richten einen Appell an die Mitgliedsverbände, da sich nur wenige Pressemitteilungen der BDMV in deren Printmedien und Homepages wiederfinden. Schließlich nutzt Geschäftsführerin Anita Huhn die Gelegenheit, in Ihrem Jahresbericht die wichtigsten Themen aus dem Vorjahr wie Transparenzregister oder Ausgleichsvereinigung mit der Künstlersozialkasse sowie den Umzug und die personellen Änderungen in der Geschäftsstelle nochmals Revue passieren zu lassen

Jugendarbeit beständig weitergeführt
In der Jugendorganisation der BDMV, der Deutschen Bläserjugend (DBJ), gab es in der letzten Hauptversammlung einen Vorstandswechsel. Die Bundesvorsitzende Anne Meisberger wurde verabschiedet und Paul Lehrieder MdB dankt ihr für ihren über 10 Jahre andauernden Einsatz mit der Ehrenmedaille in Bronze.
Die Jugendarbeit wird beständig weitergeführt, wie stellvertretend für die neue Vorsitzende Volker Westermeyer berichtet. Zum Thema Kindeswohl und Prävention wurde ein neues Wimmelbild vorgestellt, welches auf kreative Art das Thema thematisiert. Verbände können dieses kostenlos bei der DBJ in unterschiedlichen Formaten anfragen.

Finanzlage stabil
Die Jahresabschlüsse 2020 und 2021 wurden durch die Geschäftsführerin Anita Huhn vorgestellt. Trotz des erwirtschafteten positiven Ergebnisses sind die Rücklagen gesunken. Grund hierfür ist der Abbau von Verbindlichkeiten bei der SV SparkassenVersicherung. Für das Haushaltsjahr 2022 wurde auf Beschluss des Präsidiums eine Rücklage von 30.000 Euro für eventuelle Rechtsstreitigkeiten mit der Künstlersozialkasse (KSK) gebildet. Der Bundesvorstand genehmigt die durch die Kassenprüfer empfohlene Entlastung des Vorstands für die Jahre 2020 und 2021 und genehmigt den Haushaltsansatz 2022.

Fachbereich EDV/Neue Medien unter neuer Leitung
Der Fachbereich EDV/Neue Medien hat der Vollversammlung schließlich Jutta Mettig als neue Leitung zur Wahl empfohlen, die Vollversammlung wählt sie einstimmig in das neue Amt. Damit bekommt der Fachbereich mit der freiberuflichen Organisationsentwicklerin und Dozentin eine mit der Amateurmusik bestens vertraute Person als neue Leitung, die vor allem das Thema Neue Medien fokussieren wird, während Olaf Bräutigam als Stellvertreter ComMusic weiter betreuen wird. Paul Lehrieder MdB gratuliert herzlich und wünscht gutes Gelingen im neuen Amt.

Ausblick
Als Termin für die nächste Bundesvorstandssitzung wird schließlich der Samstag, 6. Mai 2023 festgelegt. Das Präsidium der BDMV wird traditionsgemäß bereits am Vorabend tagen. Die Verbände werden gebeten, sich den Termin schon jetzt freizuhalten. Weitere Informationen rund um das Verbandsgeschehen sind auf der Homepage der BDMV zu finden.

Foto: Paul Lehrieder MdB (links) ehrt Anne Meisberger (c) BDMV

13 Millionen-IMPULS für Amateurmusik

13 Millionen-IMPULS für Amateurmusik

Nach Lockerung der Corona-Maßnahmen unterstützt das Förderprogramm IMPULS Amateurmusikensembles in ländlichen Räumen. Vom ca. 20 Millionen-Gesamtvolumen stehen noch 13 Millionen Euro für den Wiedereinstieg, die Mitgliedergewinnung und Strukturstärkung der Ensembles bereit. Förderungen bis zu 15.000 Euro sind möglich.

Für Musikensembles im Amateurbereich und viele ehrenamtliche Musikvereine besteht ein bleibend großer Bedarf an finanzieller Unterstützung während der Corona-Pandemie, die gerade in ländlichen Räumen für lange musikalische Durststrecken gesorgt hat.

Das Förderprogramm IMPULS ermöglicht, jetzt endlich wieder durchzustarten: Gefördert werden Projekte in denen Open-Air-Konzerte, Videoerstellung zur Imagepflege und Mitliedergewinnung, Workshops und Jugendthemen, Musicalaufführungen oder Digitalisierung enthalten sein können.

Bereitgestellt werden die Mittel von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen des Rettungsprogramms NEUSTART KULTUR. Die Förderung soll den Musizierenden in ländlichen Räumen (bis 20.000 Einwohner) Impulse und Motivationshilfen zur nachhaltigen Stärkung und erhöhter Sichtbarkeit für den zeitnahen Neustart ermöglichen. Die Amateurmusik soll zur schnellen Wiederaufnahme der Proben- und Konzerttätigkeit befähigt werden.

In drei Modulen kann IMPULS unterstützen:
Modul A: Kreativer Neustart, z.B. durch Gemeinschaftskonzerte oder innovative Proben- und Aufführungsformen
Modul B: Mitgliedergewinnung, z.B. durch neue Formen der Ansprache oder Projekte mit breiter Teilhabe und Diversität
Modul C: Strukturstärkung, z.B. durch Weiterbildungen, Organisationsentwicklung, digitales Arbeiten

Über 680 Amateurmusikensembles wurden oder werden bereits von IMPULS gefördert. Berichte über bereits abgeschlossene IMPULS-Projekte und weitere Informationen finden Sie auf der IMPULS-Webseite https://impuls.bundesmusikverband.de/ .

Es gibt im Moment keinen Antragsschluss. Für die Bearbeitungszeit bis zum Start des Projektes müssen 2 Monate eingeplant werden.

Bewertet werden die eingehenden Anträge von einer unabhängigen Jury. Alle beantragten Projekte müssen bis zum 31.12.2022 abgeschlossen sein. Jedes Amateurmusikensemble kann nur einmal von IMPULS gefördert werden.

Die Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e.V. (BDMV) unterstützt vielfältig bei der Antragsstellung.

So bietet beispielsweise der 1. Vizepräsident, Michael Weber, digitale Infoveranstaltungen für Verbände und ihre Vereine an. Dieses Angebot wurde bereits von einigen Landes- und Kreisverbänden in Anspruch genommen. Weitere Informationen gibt es bei der Geschäftsstelle unter info@bdmv.de.

Foto:
Baden-Württemberg, Kur- und Trachtenkapelle Sasbachwalden, Credit: Martin Sigmund

Hilfen für Musikvereine - Bundesvereinigung Deutscher Musikver-bände e.V. (BDMV) und SV SparkassenVersicherung verlängern Corona-Hilfen für Musikvereine

Hilfen für Musikvereine – Bundesvereinigung Deutscher Musikver-bände e.V. (BDMV) und SV SparkassenVersicherung verlängern Corona-Hilfen für Musikvereine

Durch die anhaltende pandemische Lage erfahren Vereine nach wie vor hohe wirtschaftliche Einbußen, die Reserven und Rücklagen sind vielerorts aufgebraucht, da die Einnahmen von ausgefallenen Konzerten, Events und privaten Feiern fehlen. Damit ist inzwischen die Existenz vieler Vereine bedroht. Die BDMV und die SV SparkassenVersicherung haben daher das bereits in 2021 geschnürte Maßnahmen-Paket für 2022 verlängert!

Seit Beginn der Pandemiestehen BDMV und SV SparkassenVersicherung in engem Austausch um zu klären, ob und wie eine Reduzierung der Versicherungsbeiträge aufgrund der pandemischen Lage denkbar ist. Erfreulicherweise können wir nun bereits zum dritten Mal ein Zeichen in der Krisenzeit setzen:

Für das Versicherungsjahr 2020 wurde für die Vereine, die alle Veranstaltungen mit Zusatzrisiken („Art. 4“) versichert haben, nicht der aktuelle Beitrag von 182,40 EUR, sondern nur der Aktionsbeitrag von 127,70 EUR, erhoben und der Aktionszeitraum verlängert. Im Rahmen des jährlich stattfindenden Jahresgesprächs 2020 zwischen der BDMV und der SV SparkassenVersicherung konnten schließlich weitere Entlastungen für die Mitgliedsvereine /-verbände errungen werden: Es konnte ein umfangreiches Maßnahmen-Paket geschnürt werden, welches aus einer Kombination von Beitragsersparnis und Leistungsverbesserung besteht. Nun konnte das Maßnahmenpaket auch für das Versicherungsjahr 2022 verlängert werden.

Im Einzelnen wurden erneut folgende Maßnahmen getroffen:

Der bereits im Jahr 2020 reduzierte Beitrag für Vereine, die alle Veranstaltungen mit Zusatzrisiken („Art. 4“) versichert haben, wird auch im Jahr 2022 beibehalten. Da die pandemische Situation anhält werden darüber hinaus alle Beitragsanteile des Veranstalter-Bausteins („Art. 1-Art. 4“) im Jahr 2022 wieder um 25% reduziert. Dabei gilt die Reduzierung auch auf den Aktionsbeitrag von 127,70 EUR, der sich damit auf 95,78 EUR reduziert.

Weitere Überlegungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie zielten darauf ab, die schon lange nicht mehr zeitgemäßen Versicherungssummen in der Unfallversicherung anzupassen. Statt der bislang vorhandenen fünf Kombinationen werden auch im Jahr 2022 nur noch drei Summen-Kombinationen angeboten: Basis – Top – Premium. Die versicherten Vereine erhalten automatisch die höheren Versicherungssummen zum bisherigen Beitrag bzw. die Versicherungssummen der bisherigen Kombination ´E´ zum günstigeren Beitrag. Neben den aktiven Mitgliedern der versicherten Vereine gelten die höheren Versicherungssummen auch für die Helfer bei Veranstaltungen. Das gilt in gleichem Maße auch für ehrenamtliche und teilweise Vereinsfremde, die im Auftrag des versicherten Vereins tätig sind. Im Ergebnis profitieren alle Vereine von zum Teil deutlich verbesserten Leistungen. Eine Übersicht der neuen Versicherungssummen finden Sie auf der Homepage der BDMV unter www.bdmv.de.

Im Kraftfahrt-Rahmenvertrag wird dem Fakt Rechnung getragen, dass in der Folge der pandemiebedingten Einschränkungen weniger Fahrten im Auftrag und Interesse der Vereine unternommen wurden. Diesem geringeren Risiko wird erneut in Form einer Rückvergütung an die versicherten Vereine Rechnung getragen. Die Rückvergütung für das Jahr 2021 erhält jeder Verein als Beitragsreduzierung mit der Jahresrechnung 2022. Der Jahresbeitrag 2022 wird folglich für die Vereine, die eine Mitversicherung auch bereits in 2021 hatten, um 25 % reduziert.

Die Maßnahmen nochmals im Überblick:

  • Corona-Sofortmaßnahme durch Reduzierung des „Veranstalter-Beitrags“ Art 4 (127,70 EUR anstatt 182,40 EUR) bereits für das Versicherungsjahr 2020
  • Verlängerung der Umstellungsaktion bis 31.12.2022 und Reduzierung des „Veranstalter-Beitrags“ um weitere 25% für das Versicherungsjahr 2022 – auch für den Aktions-Beitrag von 127,70 EUR
  • Zunächst befristete beitragsneutrale Erhöhung der Versicherungssummen bzw. Beitragsreduzierung bei der Kombination ´E´ in der Unfallversicherung bis zum 31.12.2023
  • Beitragsreduzierung des in 2022 zu zahlenden Jahresbeitrags für den Kraftfahrt-Rahmenvertrag um 25 %

Sämtliche Reduzierungen werden automatisch bei der Jahresrechnung 2022 berücksichtigt. Neben den enthaltenen Leistungsverbesserungen sprechen wir von einem finanziellen Entgegenkommen in Höhe von rund 340.000 €. Die Geschäftsführerin der BDMV, Anita Huhn, betont: „Die SV SparkassenVersicherung ist ein wichtiger Kooperationspartner, der auch in schwierigen Zeiten Unterstützung leistet und damit zum Fortbestand

Verheerende Corona-Folgen im Musikbereich abwenden

Verheerende Corona-Folgen im Musikbereich abwenden

Die Blas- und Spielleuteorchester müssen wieder musizieren dürfen“

Die Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände (BDMV) und der Bundesmusikverband Chor & Orchester (BMCO) fordern neben Lockerungen und Vereinheitlichungen der Corona-Regelungen für den Musikbereich ein Maßnahmenpaket Amateurmusik. Bei der Umsetzung weiterer Öffnungsschritte müsse die Amateurmusik gleichberechtig mit anderen gesellschaftlichen Bereichen behandelt werden.

Die letzte Corona-Konferenz von Bund und Ländern hat beschlossen, dass viele der derzeit geltenden Auflagen nun am 20. März 2022 enden sollen. Viele Amateurmusizierende in ganz Deutschland hoffen auf einen Frühling ohne tiefgreifende Corona-Beschränkungen.

Die nun beginnenden Lockerungen dürfen keinesfalls an der Amateurmusik vorbeigehen. Es ist unbedingt erforderlich, dass das unbeschränkte Musizieren, auch in Zusammenarbeit in und mit den Schulen, wieder möglich gemacht wird. Gerade im Kinder- und Jugendbereich sind zwei Jahre Nachwuchsarbeit durch die Pandemie fast komplett ausgefallen.

Der Proben- und Konzertbetrieb im Bereich der Blas- und Spielleutemusik muss wie angekündigt spätestens ab dem 20. März 2022 wieder in vollem Umfang stattfinden können.

Die BDMV arbeitet im Kompetenznetzwerk NEUSTART AMATEURMUSIK von Beginn an engagiert mit, um unter abgesicherten Bedingungen das Musizieren während und nach der Pandemie zu ermöglichen und den Vereinen und Orchestern Hilfestellungen zu geben. Bis die vollständige Rückkehr zum regulären Proben- und Konzertbetrieb erreicht sein wird, müssen die NEUSTART-Hilfen mindestens bis Ende 2023 verlängert werden. Zugleich ist es unbedingt notwendig, die „Kultur der Angst“ vor dem gemeinsamen Musizieren in Blas- und Spielleuteorchestern zu überwinden.

Die BDMV und der BMCO fordern die Bund-Länder-Runde bei der Umsetzung der weiteren Öffnungsschritte auf, die Amateurmusik gleichberechtig mit anderen gesellschaftlichen Bereichen zu behandeln. Dazu gehört, bundesweit so rasch wie möglich die Auslastungszahlen für die Kulturveranstaltungen zu erhöhen, um die Planungssicherheit für Konzerte und Festivals wiederherzustellen und die vielfach leeren Vereinskassen wirtschaftlich zu stärken.

Wo immer es die Abstände oder alternative Schutzmaßnahmen zulassen, setzt sich die BDMV und der BMCO dafür ein, dass wie für andere gesellschaftliche Bereiche vorgesehen, das Musizieren in der Gemeinschaft wieder unbeschränkt möglich sein wird.

Für die Akzeptanz der Maßnahmen wird es in Zukunft entscheidend sein, für die Vereinheitlichung der Corona-Regeln zu sorgen.

Damit Musikangebote im Chor und im Orchester schnell wieder stattfinden können, erarbeitet das von der Beauftragten für Kultur und Medien geförderte Kompetenznetzwerk NEUSTART AMATEURMUSIK kontinuierlich Empfehlungen für das Musizieren unter Pandemie-Bedingungen. In der neuesten Publikation „Grundlagen für das Musizieren unter Pandemiebedingungen Version 2.0“ gibt es auch eine Risikobetrachtung für das Musizieren, um die Entscheidungen vor Ort zu erleichtern, mit welchen Maßnahmen eine Risikominimierung zu erreichen ist.

Gemeinsam mit der BDMV und dem BMCO setzt sich das Kompetenznetzwerk entschieden dafür ein, Singen und Musizieren nicht länger als Quelle der Gefahr wahrzunehmen, sondern als zentralen Bestandteil kultureller Bildung und gesundheitsförderndes Element.

Nach der Pandemie kann die Musik für die Wiederannäherung von Menschen eine entscheidende Rolle einnehmen. Musik in der Gemeinschaft fördert nachgewiesenermaßen die Gesundheit. In einer vernetzten Welt, in der sich dennoch so viele Menschen wie nie zuvor einsam fühlen, kann das vereinsgetragene Musizieren gerade nach der Corona-Pandemie einen Ausweg aus der Einsamkeit und insbesondere für Kinder und Jugendliche eine Perspektive bieten.

Absage Deutsche Meisterschaft der Spielleutemusik 01.-02.10.2022 Furth im Wald

Absage Deutsche Meisterschaft der Spielleutemusik 01.-02.10.2022 Furth im Wald

Im Oktober 2020 unterzeichneten die Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e.V. (BDMV) und der Spielmannszug Grenzfähnlein Furth im Wald den Vertrag für die 6. Deutsche Meisterschaft der Spielleutemusik, die vom 01.-02.10.2022 in Furth im Wald geplant war. Auf Grund der anhaltenden pandemischen Lage haben sich beide Vertragspartner nun für eine Absage der Veranstaltung entschieden, da eine verantwortungsvolle und gut planbare Durchführung nicht möglich ist.

Eine Vielzahl an Unwägbarkeiten wäre abgesehen von den Abstands- und Hygienevorschriften für die Realisierung notwendig. So ist nicht vorhersehbar, ob und unter welchen Auflagen eine Durchführung im Rahmen der dann geltenden Verordnungen gestattet sein wird, ob und mit welcher Anzahl Zuschauer gerechnet werden könnte oder inwiefern eine Übernachtung in Klein- oder Großgruppen in Schulen und Turnhallen möglich wäre. Auch die Möglichkeit der Benutzung schulischer Räumlichkeiten für die Durchführung der Wettbewerbe ist fraglich. Hinzu kommt die moralische Frage, ob die bundesweit leistungsstärkste Veranstaltung der Spielleutemusik in den immer noch unsicheren Zeiten durchgeführt werden sollte.

Da sich einige Vereine, Orchester und Gruppen bereits in der Vorbereitung befinden möchten wir hiermit frühzeitig eine richtungsweisende Entscheidung fällen, damit auch diese teilnehmenden Gruppen die Möglichkeit haben, sich in diesem Jahr noch umzuorientieren.

Die 6. Deutsche Meisterschaft der Spielleutemusik wird somit im Rahmen des 7. Deutschen Musikfestes vom 29.05.-01-06.2025 in Ulm und Neu-Ulm ausgerichtet.

Bundesmusikverband empfiehlt 2G plus als  bestmöglichen Schutz für Amateurmusikensembles

Bundesmusikverband empfiehlt 2G plus als bestmöglichen Schutz für Amateurmusikensembles

Zur Bekämpfung und Eindämmung der Corona-Pandemie spricht sich der Bundesmusikverband Chor & Orchester für eine 2G-plus-Regelung aus. Damit empfiehlt der Spitzenverband der Amateurmusik in Deutschland den 100.000 Musikensembles und 14,3 Millionen Amateurmusizierenden als bestmöglichen Schutz vor dem Corona-Virus beim gemeinsamen Musizieren eine Kombination der beiden wirksamsten Schutzmaßnahmen Impfung und zusätzlicher Testung:

1. Impfung gegen das Coronavirus

  • als wirksamstes Mittel zur Bekämpfung der Pandemie
  • im Impfzentrum, bei den Haus-, Fach- oder Betriebsärzt*innen
  • für den eigenen Schutz, die Familie, den ganzen Chor oder das Orchester

2. ABC-Testung aller Ensemble-Mitglieder

  • A = zertifiziert getestet zur Probe/Konzert (kostenlose Bürgertests in Testzentren, bei Betriebsärzt*innen, in Schulen etc.)
  • B = Selbsttest unter Aufsicht vor Ort (etwa durch Beauftragten des Ensembles/Veranstalter*innen)
  • C = Tests vor Ort durch geschultes Personal (z. B. ACV-Angebot zur Errichtung einer kostenlosen Testinfrastruktur in den jeweiligen Chören und Ensembles vor Proben- oder Konzertbeginn oder bezahlte kommerzielle Dienstleister)

Im Zuge der rasant steigenden Infektionszahlen in Deutschland gilt für Musizierende im Chor oder Orchester: Impfen gegen das Coronavirus bedeutet mehr individuellen Schutz nicht schwer zu erkranken, damit mehr Schutz für jede Einzelne und jeden Einzelnen und die Gruppe gemeinsam Musizierender sowie deren Familien, Freunde und Bekannte.

Da das Virus trotz Impfung weiterhin übertragen werden kann, empfiehlt der Bundesmusikverband allen Musikensembles für Proben- oder Konzertsituationen zusätzlich die Testung aller genesenen oder geimpften Mitglieder, um Infektionsketten schnell zu erkennen, zu unterbrechen und Impfdurchbrüche zu vermeiden. Auf Grundlage der ACV-Teststrategie verweist der Bundesmusikverband auf ein Angebot für die flächendeckende Beschaffung und den kostenlosen Einsatz regelmäßiger Antigen-Schnelltests sowohl für alle Chöre, Orchester und Ensembles als auch für Jung und Alt.

Dazu BMCO-Präsident Benjamin Strasser MdB: „Wir wollen durch unseren Aufruf für das flächendeckende Testen von Geimpften und Genesenen vor Beginn jeder Chor- und Musikprobe mithelfen, dass die Amateurmusik zur Eindämmung der Pandemie beiträgt. Um einen erneuten Lockdown zu verhindern, schlagen wir für den Musikbereich eine Kombination von Impfung und Testung nach 2G plus vor. Durch eine zusätzliche Testung mit Antigen-Schnelltests zeitnah vor jeder Probe und jedem Konzert kann die Amateurmusik ihre Verantwortung wahrnehmen und somit einen wichtigen Beitrag zur Identifikation von Infektionen leisten.“

Amateurmusizierende leisten mit einem überproportionalen Impfstatus von ca. 90 % in den meisten Musikensembles bereits einen maßgeblichen Anteil zur verantwortungsvollen Bekämpfung der Pandemie. In den verlässlichen Strukturen der Ensembles werden die Hygienemaßnahmen und Schutzkonzepte in hohem Maß akzeptiert und gewissenhaft umgesetzt.

Mit der Empfehlung zur Kombination der beiden wirksamsten Schutzmaßnahmen Impfung und Testung ruft der Bundesmusikverband die 14,3 Millionen Amateurmusizierenden nun zu einer weiteren aktiven Mitwirkung zur Pandemiebekämpfung auf.

Anmeldestart für die Deutsche Meisterschaft der Spielleutemusik vom 01. - 02.10.2022 in Furth im Wald

Anmeldestart für die Deutsche Meisterschaft der Spielleutemusik vom 01. – 02.10.2022 in Furth im Wald

Noch genau ein Jahr bis zur 6. Deutschen Meisterschaft der Spielleutemusik, die ausgerichtet von der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e.V. (BDMV) vom 01.-02.10.2022 in Furth im Wald stattfinden wird. Seit heute ist die Anmeldung hierzu online freigeschaltet.

Auf der Homepage zur Deutschen Meisterschaft (https://dm-spielleute.bdmv.de/) muss für eine Anmeldung der Meldebogen unter dem Menüpunkt Anmeldebogen ausgefüllt und eingereicht werden.

Der Spielmannszug „Grenzfähnlein“ Furth im Wald und das Leitungsteam des Fachbereiches Spielleutemusik der BDMV haben mittlerweile mit den detaillierten Planungen begonnen: Die Ausspielung der Deutschen Meisterschaft beginnt am Samstag (01.10.2022) vormittags, die Ergebnisbekanntgabe wird Sonntag (02.10.2022) nachmittags nach den letzten Startern stattfinden. Die Wahl des Termins mit dem Einheitswochenendes ermöglicht allen teilnehmenden Gruppierungen eine angenehme und entspannte Heimreise am Tag der Deutschen Einheit.

Die Deutsche Meisterschaft stellt nach den großen Einschnitten durch die Corona-Pandemie für nahezu alle Vereine, Orchester und Züge eine große Herausforderung dar. Dennoch kann ein solches Großevent ein für viele Gruppierungen notwendiges Ziel darstellen. Aufgrund der entfallenen Qualifikationspflichten für alle Veranstaltungen der Deutschen Meisterschaft stehen die beiden stellvertretenden Bundesmusikdirektoren Frank Bott (Konzert) und Hans-Dieter Buschau (Marsch & Show) nach wie vor als Ansprechpartner für an einer Teilnahme interessierte Vereine zur Verfügung.

Die Spielleute aus Furth im Wald haben bereits Informationen zu einem musikalischen und auch einem nicht-musikalischen Rahmenprogramm zusammengetragen. Informationen dazu und Antworten zu allgemeinen Fragen gibt es beim Bundesmusikdirektor Spielleutemusik Jan Schillings (jan.schillings@bdmv.de).

Ausgleichsvereinigung zwischen der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e.V. (BDMV) und der Künstlersozialkasse (KSK) wird nicht verlängert

Ausgleichsvereinigung zwischen der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e.V. (BDMV) und der Künstlersozialkasse (KSK) wird nicht verlängert

Die im Jahr 2014 geschlossene Ausgleichvereinigung zwischen der BDMV und der KSK wurde im Jahr 2019 einer Prüfung unterzogen. Nach Vorliegen der Prüfergebnisse im Frühjahr 2021 mit anschließender Validierung und gemeinsamen Verhandlungsgesprächen konnten keine akzeptablen Bedingungen für das Fortbestehen geschaffen werden, weshalb die Ausgleichsvereinigung zum 31.12.2020 als ausgelaufen gilt.

Die vertraglich festgelegte Überprüfung der Konditionen durch die KSK begann im Sommer 2019 und konnte im Frühjahr 2021 abgeschlossen werden.

Von den 2.137 an der Datenerhebung beteiligten Vereinen sind 142 Vereine mit dem Ergebnis überprüft worden, dass die Differenz der bei diesen Vereinen für die Jahre 2017 und 2018 festgestellten Entgelten zu den im Rahmen der Datenerhebung gemeldeten Entgelten einer prozentualen Abweichung (= Korrekturfaktor) in Höhe von 269,32 % entspricht. Würde man unter diesen Voraussetzung die Bemessungsgrundläge neu berechnen, würde diese einen Abgabesatz von 4,2% vorausgesetzt von derzeit 0,86€ auf 7,66€ pro Jahr/Schüler steigen.

Hier konnte eine Korrektur zu unseren Gunsten verhandelt werden, da zwar die Zusammensetzung der Mitglieder der Datenerhebung die Struktur der Ausgleichsvereinigung widerspiegelt, dies jedoch nicht exakt für die Stichprobe der geprüften Unternehmen gilt. Unter dieser Berücksichtigung konnte eine Bemessungsgrundlage von 5,42 € pro Jahr/Schüler erreicht werden.

Der immer noch starke Anstieg liegt laut KSK darin begründet, dass bei der Gründungsprüfung nicht in gleichem Maße wie bei der jetzigen Überprüfung die Struktur der Ausgleichsvereinigung berücksichtigt werden konnte, weil darüber noch keine Daten vorlagen, die Datenbasis der jetzigen Überprüfung ist deutlich umfangreicher. Auch wurde die Übungsleiterpauschale aufgrund der Dynamik der Gründung und des zeitlichen Drucks teils ohne konkreten Nachweis akzeptiert, was nunmehr nicht mehr in Betracht kam.

Bei gemeinsamen Gesprächen mit unserem Präsidenten Paul Lehrieder MdB, Michael Weber, Vertretern der KSK und Vertretern des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zeigte sich seitens der KSK keine weitere Verhandlungsbereitschaft. Die im Jahr 2019 von uns errungenen Statusfeststellungsbescheide wurden außerdem nicht als Kriterien zur Abgabepflicht akzeptiert, da diese keinen rechtsbindenden Charakter haben. Lehrieder zeigt sich enttäuscht über das geringe Entgegenkommen der KSK, da die Ausgleichsvereinigung als bürokratiearme und rechtssichere Lösung für beide Parteien Vorteile mit sich bringt, und bei den Vereinen auf positive Resonanz gestoßen ist.

Denkbar ist von Seiten der KSK, jedem Landesverband eine individuelle Pauschale anzubieten. Voraussetzung hierfür ist jedoch eine vorangehende Datenerhebung. Naturgemäß können einigen Verbänden günstigere Konditionen als bislang angeboten werden, während andere mit deutlichen Mehrkosten zu rechnen hätten. Eine individuelle Abrechnung pro Verband schließt damit eine Gleichbehandlung aller Mitgliedsverbände der BDMV aus, weshalb auf Bundesebene hier keine Einigung erzielt werden konnte. Es steht jedoch jedem Landesverband frei, ein potenzielles Angebot der KSK zu prüfen und gegebenenfalls in Anspruch zu nehmen.

Alle Vereine, die einer potenziellen Abgabepflicht unterliegen (beispielsweise auf Grund musikschulähnlicher Strukturen) sind ab dem 01.01.2021 wieder selbst für eine Meldung der tatsächlichen Abgaben an die KSK verantwortlich. Den Geschäftsstellen der Mitgliedsverbänden werden wir zeitnah eine Auflistung aller abgabepflichtigen Kriterien zukommen lassen, die uns von der KSK zugesagt wurde.

Deutsches Musikfest 2025 kommt nach Ulm und Neu-Ulm

Deutsches Musikfest 2025 kommt nach Ulm und Neu-Ulm

Die Entscheidung ist gefallen – die Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e.V. (BDMV) hat sich final für die beiden Städte Ulm und Neu-Ulm als Ausrichter des Deutschen Musikfestes entschieden, das vom 29.05.-01.06. 2025 stattfinden wird.

Erstmals haben sich drei Städte um die Ausrichtung des Deutschen Musikfestes 2025 beworben, was den Entscheidungsprozess enorm erschwerte, denn alle Bewerberinnen konnten mit vielen guten Argumenten aufwarten und haben die BDMV äußerst freundlich empfangen.

Am Ende konnten die beiden Städte in Bayern und Baden-Württemberg überzeugen. Sowohl in der Organisation als auch der Durchführung können Ulm und Neu-Ulm auf zahlreiche Erfahrungswerte der vergangenen Jahrzehnte zurückgreifen. So vielfältig wie die Teilnehmenden des Deutschen Musikfestes sind, so vielfältig sind die Anforderungen an die Veranstaltungsstätten. Ob Wertungsspiel, Konzert, Standkonzert, Gottesdienst, Festumzug, Vortrag, Ausstellung oder Abschlussveranstaltung – in Ulm und Neu-Ulm gibt es für jede Veranstaltung genau den passenden Ort und eine ausgeklügelte Infrastruktur. In der Ausrichtung von Großveranstaltungen sind Ulm und Neu-Ulm bestens erprobt. Regelmäßig finden in beiden Städten unterschiedlichste Events statt, die eine Vielzahl von Zuschauerinnen und Zuschauern herbeilocken.

Ulm ist mehr als nur das Münster, Neu-Ulm mehr als nur die kleine Schwesterstadt. In den Städten an der Donau trifft man auf eine lebendige und vielfältige Kulturszene. Egal ob für Musikbegeisterte, Theaterverliebte, Kunstliebhabende, Tanzverrückte oder Freunde und Freundinnen alternativer Kulturangebote, Ulm und Neu-Ulm bieten für jede und jeden das passende Kulturprogramm. Getrennt und doch vereint: Die Donau trennt die beiden Städte Ulm und Neu-Ulm, sie zieht die Grenze zwischen Bayern und Baden-Württemberg. Und obwohl die Donau eine Grenze markiert, ist sie vielmehr ein Ort zum Brückenbauen. Besonders im Bereich der Kultur arbeiten die Städte Hand in Hand und bieten ideale Bedingungen für ein Fest wie das Deutsche Musikfest 2025. Zum ersten Mal in der Geschichte wird das Fest damit von zwei Städten und zwei Verbänden unterstützt.

Diese besondere Strahlkraft möchten die Städte Ulm und Neu-Ulm, der Blasmusikverband Baden-Württemberg e.V. und der Allgäu-Schwäbische Musikbund e.V. nach außen transportieren und weitertragen. Es soll ein Fest für alle Amateurmusikerinnen und Amateurmusiker in ganz Deutschland werden, ein Fest, das Grenzen überwindet, Freundschaften schließt und Musikerinnen und Musiker aus der ganzen Republik in ihrer Leidenschaft vereint. Mit zwei Städten und zwei Verbänden bekommt die Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e.V. vier starke Partner, die das Deutsche Musikfest 2025 mit allen Kräften unterstützen und es zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lassen.

Ulm und Neu-Ulm (c) Fotograf Daniel M. Grafberger

Fotos:
Stadtansicht Ulm – Fotograf Lorenz Bee (c) Stadtarchiv Ulm
Ulm und Neu-Ulm (c) Fotograf Daniel M. Grafberger

Ausbildung zur/zum JurorIn für Marsch und Show

Ausbildung zur/zum JurorIn für Marsch und Show

Im Bereich Marsch und Show ändert die BDMV das Ausbildungsprinzip. Im Rahmen der Corona-Pandemie wurden viele Online-Formate getestet und es wurde deutlich, welche Dinge über Videokonferenzen funktionieren und welche nicht.

Die Ausbildung zur/zum JurorIn in Marsch und Show wird von uns als nachhaltiges reines Online-Format geplant. Dazu werden innerhalb von vier Jahren insgesamt 18 Module stattfinden, die federführend durch Henk Smit und Gary George (George Smith) organisiert werden. Neben den beiden werden auch jeweils SpezialistenInnen wie z.B. Rob Balfoort als Teil des DozentInnenteams fungieren.

Der Zeitraum von vier Jahren klingt im ersten Moment groß gewählt- aber das Ziel ist es die Ausbildung langfristig, nachhaltig und professionell begleitet durchzuführen.

Im ersten Jahr gibt es 8 Termine bei 6 Modulen, wobei die erste und die letzte Veranstaltung als wichtige Orientierungs- und Feedbacktermine geplant sind. Im zweiten Jahr wird es um die Spezialisierung in die drei Unterbereiche gehen. Abschließend wird in den beiden letzten Jahren viel Zeit in die generelle Arbeit einer/eines JurorsIn investiert, da neben der reinen fachlichen Arbeit auch viele soft skills benötigt werden.

Der Anmeldeschluss für diese Veranstaltung ist der 05.09.2021. Im ersten Jahr beträgt der Kostenbeitrag 80,-€.

Weitere Informationen erhaltet Ihr bei Jan Schillings jan.schillings@bdmv.de oder Hans-Dieter Buschau dieter.buschau@bdmv.de

Anmeldung