Pressemitteilungen

Hilfen für Musikvereine - Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e.V. (BDMV) und SV SparkassenVersicherung beschließen Leistungsverbesserungen

Hilfen für Musikvereine – Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e.V. (BDMV) und SV SparkassenVersicherung beschließen Leistungsverbesserungen

Die steigenden Energiepreise und die Inflationsrate belasten Verbraucher ungemein und die Existenz vieler Musikvereine wird dadurch bedroht. Die BDMV und die SV SparkassenVersicherung besprechen im Jahresgespräch vom 17.11.2022 Leistungsverbesserungen und die Senkung von administrativem Aufwand!

Auch im Jahr 2023 werden statt der bislang vorhandenen fünf Kombinationen nur noch drei Summen-Kombinationen im Bereich der Unfallversicherung angeboten: Basis – Top – Premium. Die versicherten Vereine erhalten automatisch die höheren Versicherungssummen zum bisherigen Beitrag bzw. die Versicherungssummen der bisherigen Kombinationen ´B‘ und ´E´ zum günstigeren Beitrag. Neben den aktiven Mitgliedern der versicherten Vereine gelten die höheren Versicherungssummen auch für die Helfer bei Veranstaltungen. Das gilt in gleichem Maße auch für ehrenamtliche und teilweise Vereinsfremde, die im Auftrag des versicherten Vereins tätig sind. Im Ergebnis profitieren alle Vereine von zum Teil deutlich verbesserten Leistungen.

Seit dem 1. Juli 2022 ist neben der klassischen Version mit Einzelanmeldung auch die neue pauschale Musikinstrumente-Versicherung am Markt. Der Jahresgrundbeitrag je Verein beträgt 200 EUR. Dazu kommt ein Zusatzbeitrag je aktivem Mitglied von jährlich 10 EUR. An- oder Änderungsmeldung der einzelnen

Musikinstrumente entfallen ebenso wie das Führen von Instrumentenlisten. Somit ist mit der pauschalen Musikinstrumente-Versicherung ohne großen administrativen Aufwand ein umfassender Versicherungsschutz gegeben.

Zum 1. Januar 2023 wird es eine Ausweitung des Versicherungsschutzes bei der Veranstaltungsversicherung geben:  Während aktuell noch bei Abschluss der Versicherung die Kategorie der zu versichernden Veranstaltungen angegeben werden muss, werden hier zukünftig alle öffentlichen Veranstaltungen mit Zusatzrisiken („Art 4“) sowie Konzertreisen, Freizeiten und Altpapier-Sammlungen versichert sein. Durch die Umstellung kann nicht nur eine Unterversicherung verhindert, sondern auch ein günstiger Beitrag von 127,70 EUR angeboten werden. Wir werden mit der Rechnungsstellung der Jahresrechnung 2023 einen Textbaustein kommunizieren, welcher den Vereinen als Information weitergereicht werden kann.

Die Geschäftsführerin der BDMV, Anita Huhn, betont: „Die SV SparkassenVersicherung ist ein wichtiger Kooperationspartner, mit dem wir stetig an der Leistungsverbesserung des Versicherungsangebots arbeiten. Dass sich dies mit dem Abbau von administrativem Aufwand kombinieren lässt, ist ein großer Glücksfall, für den wir uns auch im Namen unserer Mitglieder bedanken!“

Bundestag bringt in Bereinigungssitzung Amateurmusikfonds auf den Weg – Amateurmusik wird sichtbar

Bundestag bringt in Bereinigungssitzung Amateurmusikfonds auf den Weg – Amateurmusik wird sichtbar

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner Bereinigungssitzung am 10. November 2022 die Einrichtung eines Amateurmusikfonds in Höhe von 5 Mio. EUR beschlossen.

Für die über 14,3 Millionen Menschen, die in Deutschland in ihrer Freizeit Musik machen, ist der Amateurmusikfonds ein historischer Meilenstein: Er ist ein wichtiges Element, um die Strukturen der Amateurmusik in der Fläche zu sichern. Bei den bislang bestehenden Fonds im Bereich der Kultur war die Amateurmusik bislang explizit ausgeschlossen.

Der Bundesmusikverband Chor & Orchester (BMCO) hatte sich als Dachverband der Amateurmusik gemeinsam mit der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e.V. (BDMV) in den letzten Jahren intensiv für eine solche Bundesförderung der Musik in der Breite eingesetzt. Der Fonds ist darauf ausgelegt, die bedeutende Chor- und Orchesterlandschaft in Deutschland substanziell und nachhaltig zu fördern. Damit schließt der Amateurmusikfonds eine Lücke der bisher bestehenden Bundeskulturfonds, die die Förderung der musikalischen Breitenkultur bisher nicht vorsahen.

Der Bundesmusikverband soll verantwortlich für die Verwaltung der zusätzlichen Finanzmittel werden. Er wird nun die verwaltungsmäßige Abstimmung mit dem Bund beginnen, um den Amateurmusikfonds zeitnah mit Leben zu füllen.

Dazu Paul Lehrieder MdB, Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e.V.: „Als Mitglied im Haushaltsausschuss habe ich mich von Beginn an für die Errichtung eines Amateurmusikfonds stark gemacht und freue mich, dass wir durch die Bewilligung Amateurmusik sichtbar machen können.“

Nachlese Fachbereichstagung: Wechsel im Leitungsteam der Spielleutemusik

Nachlese Fachbereichstagung: Wechsel im Leitungsteam der Spielleutemusik

Endlich wieder in Präsenz fand am 21. und 22. Oktober diesen Jahres die Tagung aller Fachbereiche in Fulda statt.

Im Fachbereich Spielleutemusik gab es an diesem Wochenende einen Wechsel im Leitungsteam: Jan Schillings, ehemals Bundesmusikdirektor Spielleutemusik, hat seinen sofortigen Rücktritt bekannt gegeben. Neue Herausforderungen im beruflichen Hauptamt lassen ein solch umfangreiches Ehrenamt nicht mehr zu. Frank Bott, ehemals Stellvertreter, hat sich bereit erklärt, kommissarisch die Position als Bundesmusikdirektor Spielleutemusik zu übernehmen. Langjährige Erfahrung in der Verbandsarbeit und seit 10 Jahren Mitglied im Leitungsteam der Spielleutemusik qualifizieren ihn als guten Nachfolger. Für den aus Altersgründen zurückgetretenen Hermann Dirscherl konnte mit Floris Freudenthal ein Nachfolger gefunden werden, der sich als erfahrener Dozent und Fachberater für die klassische Spielleute-Besetzung sowie als BDMV-Juror einbringen wird.

Im Fachbereich Blasmusik wurden die Auswirkungen der Energiekrise auf die Arbeit unserer Orchester und Ensembles diskutiert. Konzerthallen, Kirchen aber auch Schulen und Musikheime stehen den Orchestern wegen der gestiegenen Energiepreise als Konzert- und Probenorte nicht zur Verfügung. Turnhallen und öffentliche Gebäude werden als Notunterkünfte für Asylsuchende benötigt. Damit können viele Jahres- und Weihnachtskonzerte nicht durchgeführt werden. Gerade nach den geförderten Neustartprojekten zur Überwindung der Corona-Krise besteht damit wieder die Gefahr einer konzertlosen Weihnachtszeit. Weiterhin wurden die unterschiedlichen Modelle der Dirigierausbildung in den Mitgliedsverbänden erörtert. Zur Evaluierung und Aktualisierung der inhaltlichen Mindeststandards der Ausbildungsmodule wurde eine Arbeitsgruppe berufen.

Die Fachbereiche EDV/Neue Medien und Öffentlichkeitsarbeit tagten teilweise gemeinsam. Es gab neben dem Impuls der Fachbereichsleiterin, Jutta Mettig zur Nutzung von zwei onlinebasierten Medien- und Präsentationstools den intensive Erfahrungsaustausch unter den Mitgliedern beider Fachbereiche. In der Tagung des Fachbereichs EDV/Neue Medien wurden die weiteren Meilensteine zur Verbesserung und Optimierung des EDV-basierten Vereins- und Verbandsverwaltungsprogramms besprochen und ein Prioritätenplan für den Fachbereich entwickelt.

Die nächste gemeinsame Tagung aller Fachbereiche ist terminiert für 20-21. Oktober 2023.

Kampagnenstart „Die 3 PLUS“ - Warum Musizieren gesund ist

Kampagnenstart „Die 3 PLUS“ – Warum Musizieren gesund ist

Die Pandemie hat offenbart, welche Verluste ohne gemeinsames Musizieren entstehen. Amateurmusizieren – dabei insbesondere Chor- und Blasmusik – kämpft mit dem Vorurteil, gesundheitsgefährdend zu sein. Die bundesweite Kampagne „Die 3 PLUS“ weist nun auf die vielfältig positiven Aspekte des Singens und Musizierens hin. Vereine und Verbände erhalten Argumentationsgrundlagen, um positiv für das Image der Amateurmusik zu werben. Auch neue Mitglieder sollen dafür begeistert werden.

Am 16. August ist die Kampagne „Die 3 PLUS“ des Amateurmusizierens gestartet. Die Kampagne ist eine Reaktion auf die weitreichenden Folgen der Pandemie im Bereich der musikalischen Breitenkultur. Die Mitgliedsverbände des Bundesmusikverbands wollen auf Initiative des Kompetenznetzwerks NEUSTART AMATEURMUSIK die positiven Aspekte des Musizierens zurück ins Bewusstsein rufen.

Zwar spielt Musik für unsere Gesellschaft eine wichtige Rolle. Seit der Pandemie kämpft gemeinsames Musizieren mit dem Vorurteil gesundheitsgefährdend zu sein. Musizieren in Gruppen war im Amateurmusikbereich sogar lange Zeit ganz untersagt. Die Kampagne rückt nun die positiven Aspekte gemeinsamen Musizierens in den Fokus.

Grundlage dafür ist die bereits am 18. Juli veröffentlichte Publikation „Positive Aspekte des Musizierens“ von Wissenschaftler*innen und Expert*innen des Kompetenznetzwerks NEUSTART AMATEURMUSIK. Die Arbeit zeigt: Gemeinsames Musizieren und Musikhören hat vielfältige positive Auswirkungen auf das gesundheitliche und soziale Wohlergehen einer Gesellschaft. Zusammengefasst werden diese in drei essenziellen Bereichen menschlichen Zusammenlebens – Gesundheit, Bildung und Gemeinschaft:

Musik tut gut. Musik kann Entspannung und Ausgleich für Körper und Geist sein, weckt Erinnerungen und Gefühle und kann wie ein Medikament wirksam werden.

Musizieren bildet. Musizieren fordert das Gehirn in jedem Alter heraus und kann helfen, schneller und besser zu lernen.

Gemeinsames Musizieren verbindet. Gemeinsames Musizieren ist eine komplexe gemeinschaftliche Koordinationsleistung, fördert Gemeinschaft, Empathie und Zusammenhalt und unterstützt bei der Bewältigung von Herausforderungen.

Dazu Prof. Dr. Stefan Koelsch, Neurowissenschaftler: „Eine Politik, welche die musikalische Bildung in der Fläche fördert, kann so auf lange Sicht die Lebensqualität einer Gesellschaft verbessern.“ 

Alle Musikensembles sind ausdrücklich aufgerufen, sich an der Kampagne zu beteiligen. Dazu werden über eine digitale Plattform Texte, Impulse und Grafiken bereitgestellt, die positiv für das Image des Amateurmusizierens werben, für den eigenen Verein angepasst und zur Mitgliedergewinnung genutzt werden können.

Ziel der Kampagne „Die 3 PLUS“ ist, den Vereinen und Verbänden Argumentationsgrundlagen für ihre Öffentlichkeitsarbeit und Lobbyarbeit gegenüber Politik, Musikschulen und Schulen an die Hand zu geben.

Mit dem Start der Kampagne werden die Inhalte in einer konzertierten Aktion bis zum 30. Oktober online und in den sozialen Medien beworben. Die Vereine sind aufgefordert, die Kampagne tatkräftig zu unterstützen und in ihren Strukturen zu teilen.

Alle Informationen zur Kampagne und zu den Materialien finden Sie auf www.amudreiplus.de

Für Rückfragen steht Ihnen das Kompetenznetzwerk gerne zur Verfügung unter: amudreiplus@bmco.de

Pressebilder: Die BDMV hat für ihre Mitgliedsvereine eigene Motive erstellt, die auf der Website der BDMV heruntergeladen werden können: https://www.bdmv.de/de/kampagne-die-3-plus/

7. Patenveranstaltung der SV SparkassenVersicherung – Weitere Optimierung des Versicherungsangebots

7. Patenveranstaltung der SV SparkassenVersicherung – Weitere Optimierung des Versicherungsangebots

Seit nunmehr über 50 Jahren bietet die Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e.V. (BDMV) ihren Mitgliedsvereinen über besondere Rahmenverträge mit der SV SparkassenVersicherung individuell auf die Belange der Musikvereine zugeschnittenen Versicherungsschutz zu Sonderkonditionen an. Die Rahmenverträge umfassen die wichtigsten Versicherungen, die ein Verein benötigt, um seine eigene Existenz und seine Mitglieder während ihren Aktivitäten für den Verein abzusichern.

Sogenannte „Paten“ fungieren als Multiplikatoren und tragen die Themen an die Mitgliedsvereine des Landesverbandes heran. Einmal im Jahr veranstaltet die SV ein Zusammenkommen mit Schulung der Paten. Vom 10. bis 11. Juni 2022 fand die diesjährige Patenveranstaltung in Wörrstadt statt.

In diesem Jahr stand zunächst eine Feedback-Runde zu den Corona-Maßnahmen an. Gemeinsam haben die BDMV und die SV SparkassenVersicherung ein Maßnahmen-Paket geschnürt, welches aus einer Kombination von Beitragsersparnis und Leistungsverbesserung besteht. Sämtliche Reduzierungen werden automatisch bei der Jahresrechnung 2022 berücksichtigt. Neben den enthaltenen Leistungsverbesserungen sprechen wir von einem finanziellen Entgegenkommen in Höhe von rund 340.000 €.

Eine Neuerung wurde für die Mitversicherung von Veranstaltungen im HU-Rahmenvertrag besprochen. Alte Verträge beinhalten noch eine Staffelung nach Anzahl der versicherten Veranstaltungen. Ab dem 1. Januar 2023 sollen alte Verträge umgestellt werden, um für mehr Versicherungsschutz sorgen zu können: So ist geplant, dass zukünftig auch alle Altverträge eine pauschale Mitversicherung von allen öffentlichen Veranstaltungen sowie Konzertreisen (über 3 Tage) mit Zusatzrisiken beinhalten, der Beitrag soll dann bei 127,70 € liegen. Zusatzrisiken bei Veranstaltungen sind beispielsweise:

  • Abhandenkommen fremder Schlüssel
  • Mietsachschäden
  • Einsatz von Kraftfahrzeugen und/oder Pferden bei Umzügen und Altmaterialsammlungen
  • Auf- und Abbau von Zelten und/oder Tribünen in eigener Regie
  • Hüpf- und Springburgen sowie Kinderkarusselle
  • Feuerwerke, Sonnwend-, Martins- und Osterfeuer
  • Mai- und Weihnachtsbäume
  • Verkaufsstände, Schieß- und Schaubuden

Gerne prüft die SV SparkassenVersicherung auch den aktuell bestehenden Versicherungsschutz für einen Verein (bdmv@sparkassenversicherung.de).

Neu eingeführt wird auch die pauschale Musikinstrumenten-Versicherung für Musikvereine, die sich an der Anzahl der aktiven Vereinsmitglieder orientiert. Sollte bei Verbandsorchestern Interesse an einer pauschalen Musikinstrumenten-Versicherung bestehen, kann gerne die Geschäftsstelle der BDMV kontaktiert werden.

Um mehr Transparenz in die verschiedenen Versicherungen zu bekommen, wird es zudem künftig in regelmäßigen Abständen Artikel zu den unterschiedlichen Bausteinen geben, die durch die BDMV und die SV SparkassenVersicherung erstellt und anschließend versendet werden. Diese werden dann auf der Homepage der BDMV zu finden sein und können zudem in den Verbandszeitschriften abgedruckt werden.

Bundesvereinigung blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück - Nachbericht zur Vollversammlung und Bundesvorstandssitzung der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e.V.

Bundesvereinigung blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück – Nachbericht zur Vollversammlung und Bundesvorstandssitzung der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e.V.

Nach einer pandemiebedingten Verlegung der 21. Vollversammlung mit Bundesvorstandssitzung in den Herbst des Jahres 2020 konnte die 22. Vollversammlung mit Bundesvorstandssitzung der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e.V. (BDMV) in diesem Jahr wieder traditionsgemäß im Mai in Präsenz abgehalten werden.

Nach der Begrüßung und Eröffnung der Sitzung durch den Präsidenten Paul Lehrieder MdB bat dieser die Anwesenden, sich zum Totengedenken zu erheben.

Anhaltende Corona-Pandemie
Die sich anschließenden Berichten machen deutlich, dass auch das vergangene Jahr stark von den sich laufend ändernden Corona-Auflagen geprägt war. Dennoch kann auch auf Positives zurückgeblickt werden: Präsident Paul Lehrieder MdB betont unter anderem, dass die BDMV und die SV SparkassenVersicherung das bereits in 2021 geschnürte Maßnahmen-Paket für 2022 verlängern konnten. Sämtliche Reduzierungen werden automatisch bei der Jahresrechnung 2022 berücksichtigt. Neben den enthaltenen Leistungsverbesserungen sprechen wir von einem finanziellen Entgegenkommen in Höhe von rund 340.000 €. Schatzmeisterin Ursula Anlauf hebt die Umstellungen im Finanzwesen hervor, und dass eine Aufarbeitung alter Lasten rückwirkend bis 2017 erfolgen und offene Verbindlichkeiten abgebaut werden konnten. Bundesmusikdirektor Blasmusik Heiko Schulze schaut rückblickend auf viele kreative Lösungen wie Balkonkonzerte zurück und stellvertretend für den Bundesmusikdirektor Spielleutemusik berichtet Kay Prieß über das Wiederanlaufen von Jurorenschulungen auf digitalem Weg. Der Vorsitzende des Fachbereichs Öffentlichkeitsarbeit richten einen Appell an die Mitgliedsverbände, da sich nur wenige Pressemitteilungen der BDMV in deren Printmedien und Homepages wiederfinden. Schließlich nutzt Geschäftsführerin Anita Huhn die Gelegenheit, in Ihrem Jahresbericht die wichtigsten Themen aus dem Vorjahr wie Transparenzregister oder Ausgleichsvereinigung mit der Künstlersozialkasse sowie den Umzug und die personellen Änderungen in der Geschäftsstelle nochmals Revue passieren zu lassen

Jugendarbeit beständig weitergeführt
In der Jugendorganisation der BDMV, der Deutschen Bläserjugend (DBJ), gab es in der letzten Hauptversammlung einen Vorstandswechsel. Die Bundesvorsitzende Anne Meisberger wurde verabschiedet und Paul Lehrieder MdB dankt ihr für ihren über 10 Jahre andauernden Einsatz mit der Ehrenmedaille in Bronze.
Die Jugendarbeit wird beständig weitergeführt, wie stellvertretend für die neue Vorsitzende Volker Westermeyer berichtet. Zum Thema Kindeswohl und Prävention wurde ein neues Wimmelbild vorgestellt, welches auf kreative Art das Thema thematisiert. Verbände können dieses kostenlos bei der DBJ in unterschiedlichen Formaten anfragen.

Finanzlage stabil
Die Jahresabschlüsse 2020 und 2021 wurden durch die Geschäftsführerin Anita Huhn vorgestellt. Trotz des erwirtschafteten positiven Ergebnisses sind die Rücklagen gesunken. Grund hierfür ist der Abbau von Verbindlichkeiten bei der SV SparkassenVersicherung. Für das Haushaltsjahr 2022 wurde auf Beschluss des Präsidiums eine Rücklage von 30.000 Euro für eventuelle Rechtsstreitigkeiten mit der Künstlersozialkasse (KSK) gebildet. Der Bundesvorstand genehmigt die durch die Kassenprüfer empfohlene Entlastung des Vorstands für die Jahre 2020 und 2021 und genehmigt den Haushaltsansatz 2022.

Fachbereich EDV/Neue Medien unter neuer Leitung
Der Fachbereich EDV/Neue Medien hat der Vollversammlung schließlich Jutta Mettig als neue Leitung zur Wahl empfohlen, die Vollversammlung wählt sie einstimmig in das neue Amt. Damit bekommt der Fachbereich mit der freiberuflichen Organisationsentwicklerin und Dozentin eine mit der Amateurmusik bestens vertraute Person als neue Leitung, die vor allem das Thema Neue Medien fokussieren wird, während Olaf Bräutigam als Stellvertreter ComMusic weiter betreuen wird. Paul Lehrieder MdB gratuliert herzlich und wünscht gutes Gelingen im neuen Amt.

Ausblick
Als Termin für die nächste Bundesvorstandssitzung wird schließlich der Samstag, 6. Mai 2023 festgelegt. Das Präsidium der BDMV wird traditionsgemäß bereits am Vorabend tagen. Die Verbände werden gebeten, sich den Termin schon jetzt freizuhalten. Weitere Informationen rund um das Verbandsgeschehen sind auf der Homepage der BDMV zu finden.

Foto: Paul Lehrieder MdB (links) ehrt Anne Meisberger (c) BDMV

13 Millionen-IMPULS für Amateurmusik

13 Millionen-IMPULS für Amateurmusik

Nach Lockerung der Corona-Maßnahmen unterstützt das Förderprogramm IMPULS Amateurmusikensembles in ländlichen Räumen. Vom ca. 20 Millionen-Gesamtvolumen stehen noch 13 Millionen Euro für den Wiedereinstieg, die Mitgliedergewinnung und Strukturstärkung der Ensembles bereit. Förderungen bis zu 15.000 Euro sind möglich.

Für Musikensembles im Amateurbereich und viele ehrenamtliche Musikvereine besteht ein bleibend großer Bedarf an finanzieller Unterstützung während der Corona-Pandemie, die gerade in ländlichen Räumen für lange musikalische Durststrecken gesorgt hat.

Das Förderprogramm IMPULS ermöglicht, jetzt endlich wieder durchzustarten: Gefördert werden Projekte in denen Open-Air-Konzerte, Videoerstellung zur Imagepflege und Mitliedergewinnung, Workshops und Jugendthemen, Musicalaufführungen oder Digitalisierung enthalten sein können.

Bereitgestellt werden die Mittel von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen des Rettungsprogramms NEUSTART KULTUR. Die Förderung soll den Musizierenden in ländlichen Räumen (bis 20.000 Einwohner) Impulse und Motivationshilfen zur nachhaltigen Stärkung und erhöhter Sichtbarkeit für den zeitnahen Neustart ermöglichen. Die Amateurmusik soll zur schnellen Wiederaufnahme der Proben- und Konzerttätigkeit befähigt werden.

In drei Modulen kann IMPULS unterstützen:
Modul A: Kreativer Neustart, z.B. durch Gemeinschaftskonzerte oder innovative Proben- und Aufführungsformen
Modul B: Mitgliedergewinnung, z.B. durch neue Formen der Ansprache oder Projekte mit breiter Teilhabe und Diversität
Modul C: Strukturstärkung, z.B. durch Weiterbildungen, Organisationsentwicklung, digitales Arbeiten

Über 680 Amateurmusikensembles wurden oder werden bereits von IMPULS gefördert. Berichte über bereits abgeschlossene IMPULS-Projekte und weitere Informationen finden Sie auf der IMPULS-Webseite https://impuls.bundesmusikverband.de/ .

Es gibt im Moment keinen Antragsschluss. Für die Bearbeitungszeit bis zum Start des Projektes müssen 2 Monate eingeplant werden.

Bewertet werden die eingehenden Anträge von einer unabhängigen Jury. Alle beantragten Projekte müssen bis zum 31.12.2022 abgeschlossen sein. Jedes Amateurmusikensemble kann nur einmal von IMPULS gefördert werden.

Die Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e.V. (BDMV) unterstützt vielfältig bei der Antragsstellung.

So bietet beispielsweise der 1. Vizepräsident, Michael Weber, digitale Infoveranstaltungen für Verbände und ihre Vereine an. Dieses Angebot wurde bereits von einigen Landes- und Kreisverbänden in Anspruch genommen. Weitere Informationen gibt es bei der Geschäftsstelle unter info@bdmv.de.

Foto:
Baden-Württemberg, Kur- und Trachtenkapelle Sasbachwalden, Credit: Martin Sigmund

Hilfen für Musikvereine - Bundesvereinigung Deutscher Musikver-bände e.V. (BDMV) und SV SparkassenVersicherung verlängern Corona-Hilfen für Musikvereine

Hilfen für Musikvereine – Bundesvereinigung Deutscher Musikver-bände e.V. (BDMV) und SV SparkassenVersicherung verlängern Corona-Hilfen für Musikvereine

Durch die anhaltende pandemische Lage erfahren Vereine nach wie vor hohe wirtschaftliche Einbußen, die Reserven und Rücklagen sind vielerorts aufgebraucht, da die Einnahmen von ausgefallenen Konzerten, Events und privaten Feiern fehlen. Damit ist inzwischen die Existenz vieler Vereine bedroht. Die BDMV und die SV SparkassenVersicherung haben daher das bereits in 2021 geschnürte Maßnahmen-Paket für 2022 verlängert!

Seit Beginn der Pandemiestehen BDMV und SV SparkassenVersicherung in engem Austausch um zu klären, ob und wie eine Reduzierung der Versicherungsbeiträge aufgrund der pandemischen Lage denkbar ist. Erfreulicherweise können wir nun bereits zum dritten Mal ein Zeichen in der Krisenzeit setzen:

Für das Versicherungsjahr 2020 wurde für die Vereine, die alle Veranstaltungen mit Zusatzrisiken („Art. 4“) versichert haben, nicht der aktuelle Beitrag von 182,40 EUR, sondern nur der Aktionsbeitrag von 127,70 EUR, erhoben und der Aktionszeitraum verlängert. Im Rahmen des jährlich stattfindenden Jahresgesprächs 2020 zwischen der BDMV und der SV SparkassenVersicherung konnten schließlich weitere Entlastungen für die Mitgliedsvereine /-verbände errungen werden: Es konnte ein umfangreiches Maßnahmen-Paket geschnürt werden, welches aus einer Kombination von Beitragsersparnis und Leistungsverbesserung besteht. Nun konnte das Maßnahmenpaket auch für das Versicherungsjahr 2022 verlängert werden.

Im Einzelnen wurden erneut folgende Maßnahmen getroffen:

Der bereits im Jahr 2020 reduzierte Beitrag für Vereine, die alle Veranstaltungen mit Zusatzrisiken („Art. 4“) versichert haben, wird auch im Jahr 2022 beibehalten. Da die pandemische Situation anhält werden darüber hinaus alle Beitragsanteile des Veranstalter-Bausteins („Art. 1-Art. 4“) im Jahr 2022 wieder um 25% reduziert. Dabei gilt die Reduzierung auch auf den Aktionsbeitrag von 127,70 EUR, der sich damit auf 95,78 EUR reduziert.

Weitere Überlegungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie zielten darauf ab, die schon lange nicht mehr zeitgemäßen Versicherungssummen in der Unfallversicherung anzupassen. Statt der bislang vorhandenen fünf Kombinationen werden auch im Jahr 2022 nur noch drei Summen-Kombinationen angeboten: Basis – Top – Premium. Die versicherten Vereine erhalten automatisch die höheren Versicherungssummen zum bisherigen Beitrag bzw. die Versicherungssummen der bisherigen Kombination ´E´ zum günstigeren Beitrag. Neben den aktiven Mitgliedern der versicherten Vereine gelten die höheren Versicherungssummen auch für die Helfer bei Veranstaltungen. Das gilt in gleichem Maße auch für ehrenamtliche und teilweise Vereinsfremde, die im Auftrag des versicherten Vereins tätig sind. Im Ergebnis profitieren alle Vereine von zum Teil deutlich verbesserten Leistungen. Eine Übersicht der neuen Versicherungssummen finden Sie auf der Homepage der BDMV unter www.bdmv.de.

Im Kraftfahrt-Rahmenvertrag wird dem Fakt Rechnung getragen, dass in der Folge der pandemiebedingten Einschränkungen weniger Fahrten im Auftrag und Interesse der Vereine unternommen wurden. Diesem geringeren Risiko wird erneut in Form einer Rückvergütung an die versicherten Vereine Rechnung getragen. Die Rückvergütung für das Jahr 2021 erhält jeder Verein als Beitragsreduzierung mit der Jahresrechnung 2022. Der Jahresbeitrag 2022 wird folglich für die Vereine, die eine Mitversicherung auch bereits in 2021 hatten, um 25 % reduziert.

Die Maßnahmen nochmals im Überblick:

  • Corona-Sofortmaßnahme durch Reduzierung des „Veranstalter-Beitrags“ Art 4 (127,70 EUR anstatt 182,40 EUR) bereits für das Versicherungsjahr 2020
  • Verlängerung der Umstellungsaktion bis 31.12.2022 und Reduzierung des „Veranstalter-Beitrags“ um weitere 25% für das Versicherungsjahr 2022 – auch für den Aktions-Beitrag von 127,70 EUR
  • Zunächst befristete beitragsneutrale Erhöhung der Versicherungssummen bzw. Beitragsreduzierung bei der Kombination ´E´ in der Unfallversicherung bis zum 31.12.2023
  • Beitragsreduzierung des in 2022 zu zahlenden Jahresbeitrags für den Kraftfahrt-Rahmenvertrag um 25 %

Sämtliche Reduzierungen werden automatisch bei der Jahresrechnung 2022 berücksichtigt. Neben den enthaltenen Leistungsverbesserungen sprechen wir von einem finanziellen Entgegenkommen in Höhe von rund 340.000 €. Die Geschäftsführerin der BDMV, Anita Huhn, betont: „Die SV SparkassenVersicherung ist ein wichtiger Kooperationspartner, der auch in schwierigen Zeiten Unterstützung leistet und damit zum Fortbestand

Verheerende Corona-Folgen im Musikbereich abwenden

Verheerende Corona-Folgen im Musikbereich abwenden

Die Blas- und Spielleuteorchester müssen wieder musizieren dürfen“

Die Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände (BDMV) und der Bundesmusikverband Chor & Orchester (BMCO) fordern neben Lockerungen und Vereinheitlichungen der Corona-Regelungen für den Musikbereich ein Maßnahmenpaket Amateurmusik. Bei der Umsetzung weiterer Öffnungsschritte müsse die Amateurmusik gleichberechtig mit anderen gesellschaftlichen Bereichen behandelt werden.

Die letzte Corona-Konferenz von Bund und Ländern hat beschlossen, dass viele der derzeit geltenden Auflagen nun am 20. März 2022 enden sollen. Viele Amateurmusizierende in ganz Deutschland hoffen auf einen Frühling ohne tiefgreifende Corona-Beschränkungen.

Die nun beginnenden Lockerungen dürfen keinesfalls an der Amateurmusik vorbeigehen. Es ist unbedingt erforderlich, dass das unbeschränkte Musizieren, auch in Zusammenarbeit in und mit den Schulen, wieder möglich gemacht wird. Gerade im Kinder- und Jugendbereich sind zwei Jahre Nachwuchsarbeit durch die Pandemie fast komplett ausgefallen.

Der Proben- und Konzertbetrieb im Bereich der Blas- und Spielleutemusik muss wie angekündigt spätestens ab dem 20. März 2022 wieder in vollem Umfang stattfinden können.

Die BDMV arbeitet im Kompetenznetzwerk NEUSTART AMATEURMUSIK von Beginn an engagiert mit, um unter abgesicherten Bedingungen das Musizieren während und nach der Pandemie zu ermöglichen und den Vereinen und Orchestern Hilfestellungen zu geben. Bis die vollständige Rückkehr zum regulären Proben- und Konzertbetrieb erreicht sein wird, müssen die NEUSTART-Hilfen mindestens bis Ende 2023 verlängert werden. Zugleich ist es unbedingt notwendig, die „Kultur der Angst“ vor dem gemeinsamen Musizieren in Blas- und Spielleuteorchestern zu überwinden.

Die BDMV und der BMCO fordern die Bund-Länder-Runde bei der Umsetzung der weiteren Öffnungsschritte auf, die Amateurmusik gleichberechtig mit anderen gesellschaftlichen Bereichen zu behandeln. Dazu gehört, bundesweit so rasch wie möglich die Auslastungszahlen für die Kulturveranstaltungen zu erhöhen, um die Planungssicherheit für Konzerte und Festivals wiederherzustellen und die vielfach leeren Vereinskassen wirtschaftlich zu stärken.

Wo immer es die Abstände oder alternative Schutzmaßnahmen zulassen, setzt sich die BDMV und der BMCO dafür ein, dass wie für andere gesellschaftliche Bereiche vorgesehen, das Musizieren in der Gemeinschaft wieder unbeschränkt möglich sein wird.

Für die Akzeptanz der Maßnahmen wird es in Zukunft entscheidend sein, für die Vereinheitlichung der Corona-Regeln zu sorgen.

Damit Musikangebote im Chor und im Orchester schnell wieder stattfinden können, erarbeitet das von der Beauftragten für Kultur und Medien geförderte Kompetenznetzwerk NEUSTART AMATEURMUSIK kontinuierlich Empfehlungen für das Musizieren unter Pandemie-Bedingungen. In der neuesten Publikation „Grundlagen für das Musizieren unter Pandemiebedingungen Version 2.0“ gibt es auch eine Risikobetrachtung für das Musizieren, um die Entscheidungen vor Ort zu erleichtern, mit welchen Maßnahmen eine Risikominimierung zu erreichen ist.

Gemeinsam mit der BDMV und dem BMCO setzt sich das Kompetenznetzwerk entschieden dafür ein, Singen und Musizieren nicht länger als Quelle der Gefahr wahrzunehmen, sondern als zentralen Bestandteil kultureller Bildung und gesundheitsförderndes Element.

Nach der Pandemie kann die Musik für die Wiederannäherung von Menschen eine entscheidende Rolle einnehmen. Musik in der Gemeinschaft fördert nachgewiesenermaßen die Gesundheit. In einer vernetzten Welt, in der sich dennoch so viele Menschen wie nie zuvor einsam fühlen, kann das vereinsgetragene Musizieren gerade nach der Corona-Pandemie einen Ausweg aus der Einsamkeit und insbesondere für Kinder und Jugendliche eine Perspektive bieten.

Absage Deutsche Meisterschaft der Spielleutemusik 01.-02.10.2022 Furth im Wald

Absage Deutsche Meisterschaft der Spielleutemusik 01.-02.10.2022 Furth im Wald

Im Oktober 2020 unterzeichneten die Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e.V. (BDMV) und der Spielmannszug Grenzfähnlein Furth im Wald den Vertrag für die 6. Deutsche Meisterschaft der Spielleutemusik, die vom 01.-02.10.2022 in Furth im Wald geplant war. Auf Grund der anhaltenden pandemischen Lage haben sich beide Vertragspartner nun für eine Absage der Veranstaltung entschieden, da eine verantwortungsvolle und gut planbare Durchführung nicht möglich ist.

Eine Vielzahl an Unwägbarkeiten wäre abgesehen von den Abstands- und Hygienevorschriften für die Realisierung notwendig. So ist nicht vorhersehbar, ob und unter welchen Auflagen eine Durchführung im Rahmen der dann geltenden Verordnungen gestattet sein wird, ob und mit welcher Anzahl Zuschauer gerechnet werden könnte oder inwiefern eine Übernachtung in Klein- oder Großgruppen in Schulen und Turnhallen möglich wäre. Auch die Möglichkeit der Benutzung schulischer Räumlichkeiten für die Durchführung der Wettbewerbe ist fraglich. Hinzu kommt die moralische Frage, ob die bundesweit leistungsstärkste Veranstaltung der Spielleutemusik in den immer noch unsicheren Zeiten durchgeführt werden sollte.

Da sich einige Vereine, Orchester und Gruppen bereits in der Vorbereitung befinden möchten wir hiermit frühzeitig eine richtungsweisende Entscheidung fällen, damit auch diese teilnehmenden Gruppen die Möglichkeit haben, sich in diesem Jahr noch umzuorientieren.

Die 6. Deutsche Meisterschaft der Spielleutemusik wird somit im Rahmen des 7. Deutschen Musikfestes vom 29.05.-01-06.2025 in Ulm und Neu-Ulm ausgerichtet.